Die wundervolle Aslı Akarsakarya hat ein sehenswertes Projekt ins Leben gerufen

Asli

„Woman in Me“

Ob verschleiert oder nicht, ob gar Burkaträgerin oder Transgender-Aktivistin, die Künstlerin Aslı Akarsakarya stellt in ihrem wachsenden Videoprojekt „Woman in Me“ (englische Untertitel durch Klicken auf „cc“) in fabelhaften fünfminütigen Kurzinterviews Menschen unterschiedlichster backgrounds vor. Gemeinsamer Nenner dieser Menschen: Sie alle werden als Frauen definiert oder definieren sich selbst als solche. Aslıs Ziel ist es, sich eben genau dieser Definition des Begriffes der „Frau“ anzunähern. Was bedeutet das für diese Menschen? Ausgehend von der Türkei, aus der die bisherigen Interview-Partnerinnen allesamt stammen, formen deren unterschiedliche Geschichten und Gedanken ein stetig weiter wachsendes Bild der Frau. Aslı: „Ich wünsche mir, dass gerade die aufgezeigte Vielfalt innerhalb einer möglichen Schublade, in die wir Menschen stecken können – hier eben die „Frau“ – unser Einfühlvermögen in andere Menschen wachsen lassen kann. Der Türkei würde das dieser Tage nicht schaden.“ Ich würde sagen: Es bekäme der gesamten Welt!

 

Aslı Akarsakarya, 1980 in der Türkei geboren, ist Schriftstellerin und Fotografin. In ihrem Projekt „Woman in Me“ filmt und interviewt sie Frauen unterschiedlichster Herkunft.

 

Anja

 


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