Die Männerheldinnen


Carmen
Anja
carmen-ueberunsDas Leben ist schön! Die vielen Möglichkeiten die es bietet zu ergreifen und mit Lust und Energie etwas ganz Eigenes daraus zu machen, ist Carmens Ansporn und Ziel. Das hat sie in vielen beruflichen Bereichen wie der Bildenden Kunst, im Design, Theater, Film und im sozialen Bereich umgesetzt. Privat ist sie mit einem wunderbaren Mann und drei ebenso wunderbaren – inzwischen erwachsenen – Söhnen auf gute Improvisation, Standvermögen, Gelassenheit und Kreativität angewiesen. In den Jahren mit vier Männern haben alle viel voneinander gelernt. Wenn Carmen heute manches ‚unperfekt‘ stehen lassen kann und die ‚Jungs‘ sich nicht nur für die Gleichberechtigung einsetzen sondern sie auch leben, dann ist das ermutigend. Und klar, in ihrem Leben ist sie im privaten und beruflichen Umfeld immer wieder an ‚geschlechtsspezifische‘ Grenzen gestoßen. Besonders in den Männerdomänen des Produkt-Designs, im Kunstmarkt und in den nahezu undurchdringbaren Statusnetzen und gesellschaftlichen Bedingungen der Mutterschaft und des Elternseins. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass durch Kompetenz, Persönlichkeit, viel Kraft und Energie zwar manches ausgeglichen werden kann, aber die bestehenden Strukturen und alten Denkmuster weiter aktiv sind. Wenn ‚Frau‘ an und auf sie stößt, ist gerne ‚Ende Gelände‘. Diese Weisheit hat sie leider durch wiederholte Tests – inklusive Verletzungsschäden – erlangt. Einige dieser schmerzhaften Kollisionen in letzter Zeit haben dann den Ausschlag gegeben, sich diesem Thema anders zuzuwenden. Wer Neues probiert, bekommt ja vielleicht auch neue Ergebnisse. So und da sind wir mitten in unserem Blog.
anja-uberunsAnja ist für Gleichberechtigung. Aus gegebenem Anlass vor allem, was die Rollen- und Aufgabenverteilung innerhalb einer Elternschaft angeht. Dummerweise ist sie auch der Meinung, Babys und Kleinkinder gehören zu ihren Eltern und nicht in Frühfremdbetreuung. Beides könnte sowohl von politischer als auch von männlicher Warte aus mehr gefördert werden findet sie. Auch wenn sie früher exzessiv Rhytmische Sportgymnastik betrieben hat, ist ihr der Dauerspagat des Mutterdaseins in der heutigen Gesellschaft einfach immer noch zu frauenfeindlich. Ganz zu Schweigen von dem des Alleinerziehenden-Daseins. Schluss mit der Ungerechtigkeit! – fordert sie! Im 21. Jahrhundert könnten echte Gleichstellung und echte Wahlfreiheit für Eltern zumindest in Deutschland doch nun wirklich endlich mal gelingen! Zu kurz kommen soll in ihren Ausführungen vor allem nicht: Wie und warum auch Männer und Väter davon profitieren können. Wer bereut z.B. schon auf dem Sterbebett, zu viel Zeit mit seinem Kind und zu wenig im Büro verbracht zu haben?